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Manga Einblick: Yakuza Reincarnation

Junge Gangster machen sich in einem Ort breit und verbreiten Chaos. Schrecken vor nichts zurück, erpressen andere Leute oder gehen eventuell noch viel weiter. Da hat man jedoch die Rechnung ohne Ryu gemacht. Er ist ein Yakuza Boss, jedoch hat er selber schon viele Jahre auf dem Buckel, trotz seines Alters kann er dennoch ordentlich einstecken und auch austeilen.

Als er eines Tages durch die Ortschaft läuft, mit seiner Leibwache, bemerkt er das junge Leute die Gegend unsicher machen. Das lässt er natürlich nicht auf sich sitzen und da er seine ganz eigenen Prinzipien hat, schreitet er selbstverständlich ein. Das er jedoch damit seine Zukunft enorm verändern wird, hätte er zu diesem Zeitpunkt vermutlich nicht gedacht.

So wird er plötzlich von der jungen Gang überfallen und aufs übelste verprügelt, bis ihm schließlich sein Leben verlässt oder zumindest irgendwas in dieser Art, denn irgendwas scheint da nicht ganz so funktioniert zu haben oder etwa doch?
Obwohl Ryu augenscheinlich den Löffel abgegeben hat, hat er anscheinend doch nicht den Löffel abgegeben. Als er aus dem Wasser an die Oberfläche gelangt, befindet er sich plötzlich an einem ganz anderen Ort wieder. In einem Wald, wo ihn wie aus dem Nichts komische Geschöpfe attackieren wollen. Und ja, diese Geschöpfe sehen nicht wirklich menschlich aus, aber unser alter Yakuza Boss hat anscheinend den Eindruck das dies eine Halloween Party sei.

Aber nach und nach kommt Licht ins Dunkle, er selber scheint nicht mehr er zu sein, sondern in einem ganz anderen Körper zu stecken. Jung, wesentlich gelenkiger, allerdings auch wesentlich weiblicher. Er ist kein alter Mann mehr, sondern ein junges Mädchen und als wäre dies nicht schon genug; er ist nicht irgendein Mädchen sondern eine Prinzessin.

Schon wieder ein Isekai?

Ich höre schon wieder von weitem die ganzen Stimmen aus dem Internet, die sich darüber beschweren das es doch schon genug Isekai gibt. Ja, dem stimme ich prinzipiell zu, man kann dieser Tatsache auch nicht wirklich widersprechen. Allerdings, zwingt einen ja niemand dazu einen Isekai zu lesen oder zu schauen. Ganz im Gegenteil und bevor jetzt vorhaben solltest zu gehen, bleib bitte noch etwas da! Yakuza Reincarnation ist zwar einer der vielen Isekai Titeln, allerdings ein etwas anderer Genre-Vertreter.

Okay, im Grunde folgt dieser Manga ebenso die gleiche Thematik, wie jeder andere Titel in diesem Genre. Man lernt einen Charakter kennen, welcher für uns in einer relativ ähnlichen Welt wie unsere Realität lebt, gibt aber den Löffel nach wenigen Seiten ab. Wobei nicht ganz, denn diese Person wacht auf einmal in einer anderen Welt auf. Hier gibt es natürlich diverse Variationen, wie dieser Charakter aufwacht, aber grundsätzlich ist das Schema immer das selbe.

Aber in welchem Titel hat man bitte einen Yakuza Boss, der zudem als weibliche Heldin wiedergeborene wird? Die Idee an sich ist eigentlich echt witzig, teilweise schon so dumm das es gar nichts anderes als witzig sein kann. Zumal die Persönlichkeit eines Yakuza Bosses halt auch nicht wirklich zu der Erscheinung einer jungen Prinzessin passt. Also, so gar nicht passt. Und genau dieses Problem haben wir hier.

Auch wenn Ryu als Yakuza Boss gute Absichten und auch eine super Einstellung hatte, so ist er dennoch sehr grob und prügelt sich augenscheinlich gerne. Dies führt zu diversen Konflikten zwischen ihm, also der Prinzessin und ihren beiden Begleitern, welche man ebenfalls direkt am Anfang kennenlernt. Beide checken natürlich nicht wirklich was los ist, denen kommt das erst einmal sehr merkwürdig vor, finden aber schnell eine Erklärung für das neue Verhalten der Prinzessin.
Man erfährt hier während des ersten Bandes das ein oder andere über die Prinzessin und ich glaube verschiedener können Menschen gar nicht sein.

Aber allgemein diese Kombination aus dem Yakuza Boss, der jetzt im Körper der Prinzessin steckt, dieser neuen Welt die eher Mittelalterlichen ist, das Verhalten welches eben nicht zur Prinzessin passt … Genau diese Kombination macht die Geschichte aus, es bietet zudem auch die ein oder andere witzige Situation.

Man merkt hier auch sehr schnell, wohin die Geschichte letztendlich gehen will, wir haben hier eine Prinzessin die nun mehr oder weniger Neugeboren wurde, plötzlich anders interagiert, allgemein anders handelt und die Welt an sich komplett auf den Kopf stellt. Sie oder anders gesagt Ryu will den Schurken Manieren beibringen und Ordnung in diese Welt bringen. Außerdem gibt es am Ende echt einen miesen Cliffhanger, so das man gar nicht anders kann als weiterlesen zu wollen.

Ich persönlich bin sehr gespannt, mag die Charaktere bisher sehr, besonders Ryu hat irgendwas sympathisches an sich. Die Welt scheint mir bisher sehr interessant, der Zeichenstil ist mal was anderes, würde ich jetzt weder als Perfektion noch als verdammt hässlich einordnen. Freue mich nun aber erstmal auf den zweiten Band!

Hey, mein Name ist Gaaranji

Mein Name ist Dennis, 29 Jahre alt, Mediengestalter und mache zur Zeit eine Umschulung zum Fachinformatiker. Ich liebe es über meine Hobbys zu schreiben, besonders über Games, Animes / Mangas oder auch Bücher.

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