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Manga Einblick: Sword Art Online Progressive Band 1 manga

Manga Einblick: Sword Art Online Progressive Band 1

Wer mich schon etwas länger kennt oder mir zumindest in den sozialen Medien schon etwas länger folgt, dem wird sicherlich aufgefallen sein das ich einen Anime ganz besonders mag: Sword Art Online. Ein Anime, der für mich einen ganz besonderen Platz im Herzen hat und diesen auch immer haben wird. 

Dies betrifft aber natürlich nicht nur den Anime, sondern auch der Manga. Wobei ich tatsächlich sagen muss das ich die erste Manga-Reihe gar nicht so gerne mag. Liegt aber hauptsächlich am Zeichenstile.

Mit Sword Art Online Progressive, hat sich dies geändert. Zeichenstil hat mich sofort angesprochen, die Cover der einzelnen Bände dieser Reihe sehen super aus, aber letztendlich kommt es ja bei einem Manga mehr auf die inneren Werte an. Vor allem jedoch geht der Manga in eine etwas andere Richtung. Klar, grundsätzlich ist die Geschichte gleich geblieben, allerdings erleben wir diese nun aus einer ganz anderen Perspektive.

Denn Asuna ist hier die Protagonistin, die wir auf ihren Abenteuern begleiten. Und da Asuna einer meiner Lieblings-Charaktere ist, ist es natürlich selbstverständlich das ich den Manga unbedingt lesen muss. 

>> Darum geht’s in Sword Art Online Progressive <<

Grundsätzlich hat sich bei der Handlung nicht wirklich was verändert. Zumindest besteht das Konzept so, wie man es aus der original Serie kennt, weiterhin. Man hat hier das gleichnamige Spiel Sword Art Online, welches neu auf den Markt erschienen ist. Allerdings unterscheidet sich dieses Game stark von anderen Spielen, denn eine entscheidende Funktion fehlt, die normalerweise für ein MMO üblich ist; es gibt keine Möglichkeit sich auszuloggen. 

Dafür hat der Entwickler Akihiko Kayaba gesorgt, denn für ihn stand schon immer an erster Stelle seine eigene Welt zu erschaffen. Das andere Menschen dabei drauf gehen könnten, scheint ihm vollkommen egal zu sein. Er wollte um jeden Preis aus seinem Spiel was reales machen, denn wenn man im Game stirbt, so stirbt man auch im richtigen Leben.

Gefangen in einem online Game, keine wirklich schöne Vorstellung, aber genau darum geht es in Sword Art Online und man kann erst dann aus diesem Spiel entkommen, wenn man alle Ebenen im Game meistert. Um es kurz zu fassen: Beendet man das Spiel, so ist man frei und alle anderen Spieler ebenso. 

Natürlich ist das alles nicht so einfach. Und Progressive setzt hier im Grunde auch an, nur halt das es hier hauptsächlich um Asuna geht und nicht um Kirito. Wobei er natürlich auch vorkommt und eine große Rolle spielt. Immerhin ist es die gleiche oder zumindest ähnliche Geschichte. Aber was bedeutet das nun schon wieder? Ich habe ja gesagt das es eigentlich die gleiche Story ist, zumindest das Grundgerüst. Aber allein durch die Tatsache das wir hier eben Asuna begleiten, sollte es klar sein das man einige Szenen zu sehen bekommt, die man eben noch nicht kennt.

Die Charaktere …

Genau dies ist auch der Fall und genau das habe ich auch erwartet. So lernen wir Asuna von einer ganz anderen Seite kennen, als es zum Beispiel im Anime der Fall ist oder in den anderen SAO Bände. 

Asuna kommt aus einem sehr guten Hause, was ja bekannt ist. Ihre Mutter ist auch nicht unbedingt die liebevollste Mutter, die man sich wünscht, eher distanziert, Empathie gehört nicht zu den Charaktereigenschaften und Asuna selber steht unter stress, unter sehr viel Druck in der Schule, bei Prüfungen gut abzuschneiden. Am besten besser als alle anderen. Dies spiegelt sich auch deutlich im Spiel wieder. Tatsächlich finde ich es hier sogar sehr gut gemacht das man dieses Problem nicht einfach ein Problem im richtigen Leben sein lässt, sondern auch mit ins Spiel reinnimmt und dessen Auswirkungen zeigt. 

Dadurch das man ja sonst mehr von Kirito sieht, ist es mal eine wirklich nette Abwechslung hier eine andere Protagonistin zu haben und lässt das Ganze wie ein komplett anderen Titel wirken, obwohl wir uns im gleichen Universum aufhalten. Aber nicht nur Asuna wirkt anders bzw. wird von einer ganz anderen Seite präsentiert, sondern auch Kirito, welcher zumindest zu Beginn etwas merkwürdig wirkt. Halt anders, als zum Beispiel im Manga. 

Auch bereits bekanntes ist dabei …

Während man bei Sword Art Online Progressive viele andere Szenen hat, so trifft man auch immer mal wieder auf die ein oder andere Szene, die man bereits aus dem originalen Werk kennt. Was natürlich auch vollkommen verständlich ist. Wie schon erwähnt, hat man hier im Grunde die gleiche Handlung, die gleiche Welt und die gleichen Charaktere. So ist es natürlich normal das man hier eben auch den ein oder anderen Dungeon oder Boss zu Gesicht bekommt, die einem bekannt vor kommen. Aber dies sind wirklich nur relativ wenig Szenen, man bekommt zumindest im ersten Band neues gezeigt. Außerdem sei gesagt, auch wenn man hier Sachen wiederfindet, die man bereits aus Sword Art Online kennt, wurden diese nicht einfach eins zu eins übernommen. Eher wurden diese zum Teil etwas abgeändert, so das man diese noch erkennt, aber kleinere Details sind etwas anders.

Ich selber finde das man das hier auf jeden Fall gut umgesetzt hat, zudem mag ich den Charakter Asuna einfach sehr gerne und bin froh das mal nicht Kirito die ganze Zeit im Vordergrund steht, sondern nun Asuna etwas mehr Präsenz bekommt. Zudem liebe ich es zu erfahren, was für Abenteuer sie erlebt hat, während sie alleine unterwegs war. Hinzu kommt das ich den Zeichenstil von Progressive sehr liebe und die Cover sind wirklich hübsch geworden.

Hey, mein Name ist Gaaranji

Mein Name ist Dennis, 30 Jahre alt, Mediengestalter. Ich liebe es über meine Hobbys zu schreiben, besonders über Games, Animes / Mangas oder auch Bücher.

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